Kastor Basilika
Die Kastor Basilika wurde ist die älteste Kirche in Koblenz. Sie wurde in den Jahren 817 bis 836 gebaut. Am 12. November 836 wurde die Kirche dem Heiligen St. Kastor von Karden geweiht. Sehrwahrscheinlich wurde um die gleiche Zeit das Stift St. Kastor gegründet. 1150 bis 1220 wurde die Kastor Basilika zu Ihrem heutigen Bild erweitert.
Im 12. Jahrhundert, wohl ab dem Jahr 1160 begann der Umbau zu der Kirche in ihrer heutigen Gestalt. Das Chorherrenstift St. Kastor wurde, wie viele andere Klöster und Stifte auch, in der Folge des Reichsdeputationshauptschlusses aus dem Jahre 1803 aufgehoben. Die Stiftsgebäude wurden nach der Aufhebung abgebrochen. Der Luftangriff am 6. November 1944 beschädigte die Kirche ebenso wie ein Artillerietreffer 1945. 1948 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen. Mitte der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde die Kirche im Innern neu ausgemalt.
Im Jahre 1992 erhob Papst Johannes Paul II. die Kirche in den Rang einer Basilika minor, so dass man heute von der Basilika St. Kastor oder der St. Kastorbasilika spricht. Unter Ihr wurde eine römische Tempelanlage gefunden.
Herz Jesu Kirche
Die Herz Jesu Kirche findet sich im Süden der Stadt. Sie ist eine neoromanische Pfeilerbasilika, die nach den Plänen des späteren Mainzer Dombaumeisters Ludwig Becker in den Jahren 1900 bis 1903 erbaut. Sie steht im Bereich des früheren Alt-Löhr-Tors, das zur Stadtmauer von Koblenz gehörte. Eingeweiht wurde die Kirche am 19. Mai 1904. Eine Besonderheit ist, dass die Kirche nicht wie in dieser Zeit geostet ist, sondern aufgrund der städtebaulichen Gegebenheiten gesüdet. 1944 brannte die Kirche aus und wurde von 1950 bis 1951 wieder aufgebaut. Mit dem oktagonalen Vierungsturm und den vier anderen Türmen zählt sie unter den Neoromanischen Bauten Deutschlands sicher zu den Bedeutendsten. Manch einer fühlt sich beim Anblick von Herz-Jesu an den Dom von Limburg erinnert.
Liebfrauen Kirche
Die Liebfrauenkirche zählt neben der Basilika St. Kastor und der St. Florinkirche zu den ältesten Kirchbauten in Koblenz. Die baulichen „Wurzeln“ von Liebfrauen reichen aber wohl am weitesten zurück, nämlich bis ins 5./6. Jahrhundert.
Die spätromanische Pfeilerbasilika und wurde 1180 bis 1205 erbaut. In der Gotik erfuhr der Kirchbau mehrere Veränderungen. Die spätromanische Apsis wurde Anfang des 15. Jahrhundert abgebrochen um Platz für einen gotischen Chor zu machen. Auch das Gewölbe wurde Mitte/Ende des 15. Jahrhundert gotisiert.
Anfang des 18. Jahrhundert wurde in der Fassade Platz geschaffen für ein Bildnis der Gottesmutter Maria, der Patronin der Kirche und der Stadt Koblenz.
Auch die Liebfrauenkirche wurde im Krieg beschädigt und nach und nach wieder in Stand gesetzt.
Christus Kirche
Die evangelische Christuskirche wurde zwischen 1901-1903 von Vollmer und Jassoy gebaut. Nach der Zerstörungen im 2. Weltkrieg wurde wurde die Kirche wiederhergestellt. Im Seitenschiff findet sich eine steinerne Empore. Die Christus Kirche steht an der Ecke Hohenzollernstraße, Friedrich Ebert Ring.
St. Florins Kirche
Schon im 10. Jahrhundert gab es eine dem heiligen Florin geweihte Kirche, in der die Reliquien des heiligen ruhten. St. Florin war eine Stiftskirche und wurde um 1100 neu erbaut. Dabei wurde sie zu einer dreischiffigen romanischen Basilika erweitert, in deren Bau die alte Stadtmauer mit einbezogen wurde. Auch St. Florin erfuhr in der Gotik einige Umgestaltungen, so wurde beispielsweise die romanische Apsis durch einen gotischen Chor ersetzt. 1803 wurde das Stift an St. Florin aufgehoben, 1820 wurde St. Florin zu einer evangelischen Pfarrkirche. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts erhielt St. Florin eine neue Ausmalung nach gotischem Vorbild. Eine Kanonenkugel in der Taufkapelle erinnert bis heute an den Beschuß der Kirche durch Franzosen im Jahr 1688. Am 18. Februar 1556 verstarb Johann V. von Isenburg-Grenzau und wurde in der Kirche St. Florin in Koblenz beigesetzt, sein Grabmal wurde 1807 bei der Profanierung der Kirche zerstört. Das Gewölbe des Nordturms beherbergt zwei fränkische Steinsärge, die 1929 im Kirchengarten gefunden wurden.
St. Bernhard Kirche
Die St. Bernhard Kirche wurde um 1200 erhaubt. Die Pfarrkirche wurde am 07.01.1945 zerstört und nicht wieder aufgebaut. An Ihrem Standort erinnert eine Steintafel mit einen Abbild der Kirche sowie eine Gedenktafel an die Toten und vermissten des 1. Weltkrieges.
St. Josef Kirche
Die St. Josef Kirche steht in der Vorstadt in Koblenz und wird vom St.-Josef-Platz mit seinen nahe stehenden Häsern und der St.-Josef Straße umringt.
Die Pfarrkirche wurde zwischen 1894-1898 vom Architekt Professor Joseph Kleesattel (Düsseldorf) in der Neustadt errichtet. Die neugotische Basilika verfügt über Querhaus und Nebenchöre. Der Bau hat einen achteckigen Anbau.
Die Ausstattung der Kirche blieb zum größten Teil erhalten. Im inneren der Basilika befindet sich ein geschnitzter Hochaltar.
Maria Hilf Kirche
Die Maria Hilf Kirche in Koblenz Lützel wurde 1907 als Kapelle im neugotischen Stil erbaut. Dort wo heute die Pfarrkirche Maria Hilf steht, gab es früher schon einen Kapellenbau, der wegen eines Gnadenbildes der Gottesmutter errichtet wurde. Quellen verweisen uns auf das 18. Jahrhundert. Zwar ordnete der Staat um 1808 den Abriss der Kapelle an, doch bereits nach sechs Jahren wurde eine neue Kapelle gebaut und die Wallfahrt wurde fortgeführt.
Um 1900 gab es Planungen zum Bau einer Kapelle im neogotischen Stil, die 1907 endlich umgesetzt werden konnten.
Nach dem Krieg wurde ein größeres Gotteshaus benötigt und Dank der spenden der Pfarrmitglieder konnte eine neue Kirche geplant werden. Der eigentliche Kirchenbau fand in den Jahren 1952/53 statt.
St. Mauritius Kirche
Die St. Mauritius Kirche in Koblenz Rübenach wurde von 1862-66 erbaut. Sie wurde nach Plänen des Dombaumeisters Vincenz Statz errichtet. Ihre Besonderheit ist der 70 Meter hohe Turm, der nicht nur das Wahrzeichen von Rübenach ist, sondern auch eine gemauerte Turmspitze hat, was sehr selten ist, bei Kirchbauten dieser Zeit.
Im Inneren finden sich Teile des alten Fußbodens.
St. Servatius Kirche
Die St. Servatius Kirche in Koblenz Güls wurde vom Baumeister Johann Claudius von Lassaulx um 1840 erbaut. Aus dem 11. Jahrhundert ist ebenfalls noch die alte romanische Pfarrkirche erhalten.
St. Peter Kirche
Die Kirche St. Peter Kirche in Koblenz Neundorf wurde im Jahr 1724 gebaut und in den Jahren 1913/1914 nach den Plänen von Huch und Grefges um einen Neubau erweitert. An Ihrer zum Rhein gebauten Seite befindet sich eine Tafel zum Gedenken an die Toten und vermissten aus den beiden Weltkriegen.
St. Peter Kirche
Auf alten Karten von Coblenz ist eine Kirche auf der linken Moselseite, direkt in der Nähe der alten Moselbrücke zu sehen. Die dort befindliche Kirche trug den Namen St. Peter und wurde vermutlich im 12. Jahrhundert in Coblenz Luetzel (Klein Koblenz) gebaut. Bereits im Jahr 1688 wurde diese Kirche zerstört.
St. Antonius Kirche
Die alte St. Antonius Kirche in Koblenz Lützel wurde im Jahr 1889/90 gebaut und stand An der Ringmauer in Koblenz Lützel. Die Kirche wurde im 2. Weltkrieg so stark beschädigt, das Sie 1953 gesprengt wurde. Ein Neubau wurde im Brenderweg errichtet, wo heute das Pfarramt St. Antonius seinen Sitzt hat. Die ehemaligen Stumm-Orgel der St. Antoniuskirche in Koblenz-Lützel steht heute in der Bleialf in der Katholische Pfarrkirche St. Marien.
Karmeliter Kirche
Die Karmeliter Kirche wurde von den Karmeliten von 1658 (Laut Ratsprotokoll wurde am 31.Oktober 1658 der Grundstein gelegt) bis 1687 erbaut. Der Bau der Kriche selbst konnte allerdings erst 1668 begonnen werden. Am 27. August des Jahres 1802 wurde das Kloster aufgehoben, die Kirche nebst Klostergebäuden von den Preußen übernommen und die Karmeliter enteignet. Die Patres mussten das Kloster verlassen.
Danach diente die Kirche als preußische Garnisonskirche und das Klostergebäude als Gefängnis. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche schwer beschädigt und Mitte der 50er Jahre gesprengt.
St. Franziskus Kirche
Die St. Franziskus Kirche in Koblenz Ehrenbreitstein wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Es handelt sich bei dieser Kirche um eine Barockkirche.
Heilig Kreuz Kirche
Die Heilig Kreuz Kirche in Koblenz Ehrenbreitstein wurde im Jahr 1964 neu gebaut. Sie steht an der Stelle des ursprünglichen Barockbaus.
heilig Kreuz Kirche
Die heilig Kreuz Kirche wurde unterhalb des Kreuzberges, an der Stelle an der heute der Turm des Fort Konstantin steht erbaut. Der daneben liegende Weinberg (Kreuzberg) war oberhalb der seit 1494 gebauten hl. Kreuzkirche. Vom Stifter nach der Rückkehr aus dem hl. Land geplant, war sie in den Fels des Berges hineingebaut. Im Inneren dieser Kapelle wurde das hl. Grab dargestellt. Der Berg galt als heilig weil hier - so die überlieferung - zahlreiche Christen ihren unerschütterlichen Glauben mit einem gewaltsamen Tod bezahlten. Die Gebeine dieser Märtyrer, angeblich über dreißig, lagen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts in der Krypta unter dem Altarraum der Klosterkirche.
St. Laurentius Kirche
Die St. Laurentius Kirche steht in Koblenz Moselweiß. Romanische Pfeilerbasilika mit spätgotischer Kanzel.
Die Jesuiten Kirche St. Johann Baptist (Johannes der Täufer)
Die Jesuiten Kirche wurde in den Jahren 1613 bis 1617 erbaut. Für ihren Bau wurde die alte Zisterzienserinnenkirche aus dem 13. Jahrhundert bis auf den gotischen Chor abgebrochen. Die Kirche wurde 1944 bei einem Luftangriff zerstört und in den Jahren 1958/1959 wieder aufgebaut. Einzig die Westfassade zeigt sich in ihrer originären Form aus dem 17. Jahrhundert und die barocke Sakristei. Auch eine Pieta aus dem 15. Jh. Konnte vor der Zerstörung bewahrt werden und zählt zu den bedeutenden Kunstschätzen der heutigen Kirche. Neben der Kirche befand sich bis zur Aufhebung des Jesuitenordens das Kollegiatsgebäude, welches mit dem Neubau aus dem Jahre 1895 seit eben dieser Zeit als Rathaus genutzt wird. Die Jesuitenkirche steht in Koblenz am Jesuitenplatz.
St. Jakobuskapelle
Die St. Jakobuskapelle wurde im 14 Jahrhundert erbaut und hat ihren Standort Am alten Hospital Ecke Kastorhof gegenüber der Basilika St. Kastor. Sie steht innerhalb des ehemaligen Von-der-Leyenschen Hofes. Die 1355 erbaute gotische Kapelle diente als Friedhofskapelle des Deutschen Ordens. Neben Ihr liegt der dazu gehörige Friedhof. Der kurtrierischen Hofbaumeister Johannes Seiz hat sie um 1725 dem Renaissancestil angepasst. Sie wurde nach einem Luftangriff 1944 von 1965 bis 1968 wieder aufgebaut.
Jacobuskapelle
Die Jacobuskapelle wurde erbaut und stand in der Casinostraße. Sie wurde nach einem Luftangriff 1944 zerstört.
St. Barbara Kirche
Die St. Barbara Kirche wurde erbaut und stand in der Löhrstraße. Die zu dem Augustinerinnenkloster St.Barbara gehörende Kirche wurde nach Auflösung des Klosters am 9.Aug.1802 um 1910 abgerissen.




























