Das Horchheimer Tor

Geschichte  |  


Die Horchheimer Torbefestigung gehörte zum System Pfaffendorfer Höhe und war somit Teil der preußischen Befestigung von Koblenz. Sie wurde zur Sicherung der erbauten Eisenbahnbrücke errichtet. Die Befestigung setzte sich im Wesentlichen zusammen aus einer dreistöckigen kasemattierten Torbatterie, einer Verbindungsmauer samt Turm zum Hafen hin, zwei Pulvermagazinen sowie einer Kaponniere an der Verbindungslinie zum Werk Glockenberg. Der Anschluss an dieses Werk erfolgte mittels einer durch eine Schartenmauer gedeckten Treppenverbindung mit vorgelagertem Graben, der sogenannten Teufelstreppe. Etwa in der Mitte der Treppenanlage lag eine Grabenwehr. Die Trasse der rechtsrheinischen Eisenbahn verlief später durch die Befestigung hindurch. Nach dem Ersten Weltkrieg musste auch diese Anlage, wie auch die anderen Koblenzer Festungswerke entfestigt werden.
Erhalten blieben das Hauptgebäude samt Pferdestall, ein halbrunder Turm, der an die Gemeinde Pfaffendorf verpachtet war, ein Eisenbahnviadukt, welches zu Lagerzwecken diente, sowie die zwei Brückenpfeiler.



Erstmals erstellt: 3.07.1997 Letzte Änderung:
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