Das Deutsche Eck
Das deutsche Eck bestand ursprünglich aus einer kleinen Insel deren Anbindung zum Festland zum Bau des Denkmals aufgeschütet wurde. Durch die Ansiedlung des Deutschen Ordens am Zusammenfluß von Rhein und Mosel
im Jahr 1216 erhielt dieser Platz den Namen "Deutsches Eck". Die Errichtung des des Denkmals mit dem
kupfernen Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. war 1897.
1945 wurde das Reiterstandbild durch ein Flaggeschütz der amerikanischen Truppen zerstört
Das ab 1953 "Mahnmal der Deutschen Einheit" wurde 1993 wieder mit einer kleineren Nachbildung des kaiserlichen Reiterstandbildes versehen. Hierzu war es unter anderem erforderlich in die Ecken des Denkmals Stahlträger zu treiben um zu garantieren das die Last des Reiters getragen werden kann.
Der Rittersturz
Im ehemaligen Hotel Rittersturz fanden 1948 die Gespräche statt, die zum Zusammenschluss der drei westlichen Besatzungszonen sowie zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland führten. Die Rittersturz-Konferenz war vom 8.-10. Juli 1948. Diese Konferenz führte ebenfalls zur Annahme des Grundgesetzes
Nach der Verabschiedung des Grundgesetzes und den ersten Bundestagswahlen kamen die Ministerpräsidenten am 25.-26. August nochmals auf dem Rittersturz zusammen. Sie beschlossen die Einberufung des Bundestages und der Bundesversammlung.
1928 wurde zum Hotel Rittersturz eine Seilbahn eröffnet, die aber nach dem Krieg außer betrieb genommen wurde.
mehr zum Rittersturz
Das Pegelhaus
Das ehemalige Kranhaus diehnte später als Pegelhaus an dem noch heute Markierungen der Pegelstände von 1651, 1784, 1882, 1928 und 1988 zu sehen sind. Im 17. Jahrhundert lies Kurfürst Lothar von Metternich von 1609 bis 1611 bauen. Nach der Stilllegung des Kran 1871 wurde das Gebäde auf verschiedene Art und Weise genutzt. Zuletzt und auch in Zukunft als Restaurant genutzt wird das Gebäude derzeit im Zuge der Bundesgartenschau saniert und Glaskupel versehen.
Das Mittelrheinmuseum
Im spätgotischen Kauf- und Tanzhaus, um 1419 - vor 1430 errichtet, befindet sich das Mittelrhein-Museum der Stadt Koblenz. Mit dem angebauten Schöffenhaus /1528 - ca. 1530/ bildet es eine der schönsten Baugruppen der Altstadt. Der Augenroller, von 1724, unter der Turmuhr erinnert der Sage nach an den 1536 hingerichteten Raubritter Johann Lutter von Kobern.
Der Augenroller
“ Errichtet mir ein Denkmal, es wird euch Glück bringen! ”
Der gefürchtete Räuber Johann Lutter von Kobern trieb im Rheinland sein Unwesen. Er bestahl arme Bauern sowie reiche Adelsleute. Über Jahre hinweg hielt er das Rheinland in Angst und Schrecken. Aber eines Tages wurde er gefasst. Den Bewohnern der Rheinlande fiel ein Stein vom Herzen. Die Richter verurteilten ihn zum Tode. Er wurde am 14 .Oktober 1536 geköpft. Auf dem Weg zu seiner Hinrichtung sprach er zu den Leuten:
“ Errichtet mir ein Denkmal, es wird euch Glück bringen! ”
Auf dem Schafott verrollte er seine Augen und streckte den Zuschauern die Zunge heraus. Dies tat er auch noch, als sein Kopf abgeschlagen war. Dadurch erhielt er den Namen Augenroller.
Nach Erzählungen hatte das erste Denkmal riesige Augen und einen großen Mund. Jedes Kind hatte Angst, dort vorbeizugehen. Das Denkmal wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. Heute sieht man den Augenroller am First des Mittelrhein Museums.
Das Dikasterialgebäude
wurde 1739 bis 1749 erbaut unter Kurfürst Franz Georg von Schönborn, nach Plänen von Balthasar Neumann und Johann Setz.
Es diente als Regierungsgebäude des Erzstiftes Trier
Früherer Regierungssitz RLP
In Koblenz befand sich der Regierungssitz des Landes Rheinland-Pflaz bis dieser nach Mainz verlegt wurde.
Clemens Wenceslaus Brunnen
Der Clemens Wenceslaus Brunnen auf dem Deinhardplatz vor dem Stadttheater erinnert an seinen Erbauer Kurfürsten Clemens Wenzeslaus von Sachsen. Der zugehörige Clemensbrunnen von 1791 stand ursprünglich auf dem Clemensplatz und wurde 1970 vor das Stadttheater versetzt. Der Laufbrunnen war ursprünglich von vier halbkreisförmigen Schalen umgeben.
Ehemaliges Dominikaner Kloster
Das Portal des ehemalige Dominikaner Klosters, welches 1944 zerstört wurde, ist das einzige was vom Standort des Kloster noch zu sehen ist. 1754 von Nikolaus von binterim geschaffen wurden die Figuren 1967 erneuert und 1983 renoviert.
Luisentempel
Ebenfalls in den Rheinanlagen in Koblenz befindet sich der Luisentempel. Es handelt sich hierbei um einen achteckigen Pavillon. An der Decke steht die Inschrift: "Ihrer königlichen Hoheit der Prinzessin Augusta nachmals Königin + Kaiserin verehrt von Allerhöchst dero Kindern S.K.H.den Prinzen Friedrich Wilhelm + I.K.H. der Prinzessin Luise." Am 1. Oktober 1893 wurde der Tempel ein Stück rheinabwäts, in die Nähe des "Englischen Platz" verlegt, um den Aufbau des Kaiserin Augusta-Denkmal zu ermöglichen.
Peter Josef Lenne Büste
Die Büste wurde zu Ehren des Gerneraldirector der königlichen Gärten Dr. h. c. Peter Josef Lenne (1789 - 1866) in den Rheinanlagen aufgestellt.
Kaiserhalle
Die Kaiserhalle befindet sich unterhalb des Brückenpfeilers auf der dem Weindorf zugewandten Seite der Pfaffendorfer Brücke.
Mutter Beethoven Haus
Das Mutter Beethoven Haus steht in Koblenz-Ehrenbreitstein. Maria Magdalena Keverich – wurde 1746 in diesem Haus geboren. Heute wird das Haus als Museum genutzt.















