Burg Eltz
Versteckt im Grün des Eltzbachtals ragen die Mauern von Burg Eltz auf. Die deutsche Musterburg, die nie zerstört wurde und viele Jahre den 500-DM Schein zierte, entspricht
zwar der romantischen Vorstellung einer mittelalterlichen Burg, ist aber vor allem in ihrer Baugeschichte, nicht unbedingt typisch. Burg Eltz wurde im Jahre 1268 - um eine Erbstreitigkeit
zu vermeiden - unter drei Nachkommen aufgeteilt und von nun an als Ganerbenburg, als Gemeinschaftserbe, weitergeführt. Jede Linie baute im Laufe der Jahrhunderte im engen Burgbereich
ihr eigenens Anwesen aus. So kam es zu der dichten Bebauung mit einer Vielzahl von Türmchen, Erkern und anderen Elementen.
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Alte Burg
Die alte Burg, gelegen an der Mosel, bildet turmbewehrt mit der Balduinbrücke ein sehenswertes Stück des alten Koblenz.
Um 1185 von den Herren von der Arken errichtet, durch Erzbischof Heinrich von Vinstingen von Trier ab 1277 erweitert, wurde die Alte Burg in Koblenz mehrfach umgestaltet. Kurfürst Heinrich II. von Finstingen ließ ab 1277 die Alte Burg als eine Zwingburg gegen die nach mehr Unabhängigkeit strebenden Bürger nutzen.
Die Alte Burg in Koblenz diente zeitweise als Residenz der Erzbischöfe und beherbergt jetzt das Stadtarchiv.
Heinrich von Finstingen, Erzbischof von Trier, errichtete im 13. Jahrhundert diese “Trutzburg” gegen die nach Selbständigkeit strebenden Koblenzer Bürger.
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Burg Lahneck
Schon im 10. Jh. hatten in Loginstein (Lahnstein) die Erzbischöfe von Mainz ein Hofgut mit sehr großen Grundbesitz.
1226 wurde die Burg Lahneck vom Mainzer Erzbischof und Kurfürsten Siegfried von Eppstein auf einem Bergvorsprung erbaut.
Das Kommando über die Besatzung der Burg führte ein Burggraf, der vom Mainzer Fürstentum eingesetzt wurde. Seine Aufgabe war es, die Stadt Oberlahnstein und den erhobenen Lahnzoll zu schützen.
Im Mittelalter hatte erst ein kurmainzischer Burggraf dort seinen Sitz, später ein Amtmann.
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Die Marksburg
Die Marksburg zählt zu den Wahrzeichen der Stadt Braubach und wurde als einzige der mittelalterlichen Höhenburgen am Mittelrhein nie zerstört. Mit der Pfalz im Rhein zählt sie auch zu den einzigen
unzerstörten Burgen am Rhein. Die Marksburg liegt beherrschend auf einem Schieferfelsen über dem Ort Braubach und ist dank ihrer baulichen Erhaltung eine der meistbesuchten Burgen am Rhein Erstmals im 16. Jahrhundert
taucht der Name Marksburg oder Markusburg auf, vorher trug die Burg den Namen Burg Braubach. Urkundlich wird die Burg im Jahre 1231 das erste Mal erwähnt, doch mit Sicherheit wurde sie schon früher erbaut. Denn ihre
Erbauer, die Grafen von Eppstein, waren schon 1219 Herren des Ortes Braubach.
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